WASSERHÄUSCHENTHEORIE

Wasserhäuschentheorie

Die traditionellen Frankfurter Wasserhäuschen sind Arenen des urbanen Alltags, an denen sich unterschiedliche Menschen begegnen. An drei dieser Trinkhallen bittet „red park“ zum Gespräch, um über eine der prägendsten Erfahrungen unserer Zeit zu sprechen: Ohnmacht. WASSERHÄUSCHENTHEORIE bringt Menschen verschiedener Milieus zusammen, um offenen, kurzwelligen Diskurs zu pflegen und gemeinsam Wege der Ermächtigung zu erdenken. Ausgewiesene und selbst-ernannte Expert:innen sitzen gleichberechtigt um ein Tisch-Ensemble – sich einmischen aus der zweiten Reihe ist möglich und erwünscht. Masken schützen die Beteiligten dabei vor Gesichtsverlust und helfen mit offenem Visier zu diskutieren.

Mit Jörg Thums, Tim Schuster, Meike Helmbrecht, Anna Berger und wechselnden Gästen
Moderation: red park

In Kooperation mit dem Künstler*innenhaus Mousonturm, der Trinkhalle Frauenfriedenskirche, der Trinkhalle Kölner Eck und der Rödelheimer Kioskbude auf der Insel

WASSERHÄUSCHENTHEORIE #1

Aufbruch. Szenarien zu Ohnmacht und Ermächtigung

Mo, 3.10.22, 15 bis 18 Uhr

Trinkhalle Frauenfriedenskirche, Franz-Rücker-Allee, 60487 Frankfurt am Main (Haltestelle: Frauenfriedenskirche)

Der urbane Alltag setzt etliche Vereinbarungen voraus. Dabei bleiben soziale Bedürfnisse und Ansprüche oft unbeachtet. Das Aufbrechen der traditionellen Stadt- und Alltagsplanung gilt es zu trainieren und in kollektiv gelebter Praxis weiterzudenken.


Gäste: u.a. Tabea Latocha, Feministische und Angewandte Kritische Geographie, Institut für Humangeographie und rollergrrrlgang, AG Roller Derby/Roter Stern Frankfurt e.V.

WASSERHÄUSCHENTHEORIE #2

Aneignung. Strategien zu Ohnmacht und Ermächtigung

Mi., 5.10.22, 19 bis 21 Uhr

Trinkhalle Kölner Eck, Kölner Str. 67, 60327 Frankfurt am Main

Nicht Macht, sondern Ohnmacht ist die prägende Erfahrung unserer Zeit. „red park“ und Gäste bürsten das Festivalmotto gegen den Strich, gehen den politischen Bedingungen eines nur scheinbar individuellen Gefühls nach und suchen nach kollektiven Ermächtigungsstrategien.

Gäste: u.a. Nikolai Huke, Institut für Sozialwissenschaften – Uni Kiel und „Gallus braucht Frauen*Raum“, Projektgruppe IB Südwest GmbH

WASSERHÄUSCHENTHEORIE #3

Fallübungen zu Ohnmacht und Ermächtigung

Sa, 8.10.22, 15 – 18 Uhr

Trinkhalle – Auf der Insel Rödelheim, Auf der Insel 00, 60489 Frankfurt am Main

Nicht jedes Fallen ist gleich ein Sturz. Doch wer lernt die Dynamik des Fallens in einen produktiven Prozess zu überführen, stärkt die eigene Resilienz. Mit individuellen Übungen umd praktischen Beispielen trainieren wir die Reflexe und schärfen die Widerstandsfähigkeit.

Gäste: u.a. Luise Meier, freie Autorin und Theatermacherin; Jörg und Gabi Ollmann, Aikido Frankfurt Rödelheim/Vorwärts Frankfurt; Ruth von der Naturinsel

Gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung und das Kulturamt der Stadt Frankfurt